Darum sind Individualdruck, Internet und Fachmessen gleichwertige Werbekanäle
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Darum sind Individualdruck, Internet und Fachmessen gleichwertige Werbekanäle

01/2016
druckdeal.de

Es gibt schnelle, günstige, hochwertige, veredelte und spezielle Drucksachen, sehr individuelle, nachhaltige und faire. Manchmal sogar aus dem Sortiment eines Anbieters. Druckexperten für Individualdruck wie die vom Frankfurter Digitaldruckspezialisten Colour Connection wissen, warum Kunden zunehmend sehr individuelle Drucksachen nachfragen.

Paradox: Messebesuche, Onlinemarketing und gedruckte Kamapgnen werden extrem unterschiedlich budgetiert. Obwohl Printkampagnen häufig viel mehr Empfänger erreichen, als Besucher auf einer Fachmesse kontaktiert werden können und häufig intensivere Kontakte im Vergleich zum Onlinemarketing ermöglichen, sind Marketer nicht immer bereit, für die so wichtige gesamte Architektur gedruckter Werbungen entsprechende Budgets einzuplanen. Bild: GPG

Individualität (lat. Ungeteiltheit), so weiß Wikipedia, „bezeichnet im weitesten Sinne die Tatsache, dass ein Mensch oder Gegenstand einzeln ist und sich von anderen Menschen beziehungsweise Gegenständen unterscheidet.“ Die Verfasser des Artikels sehen eine Verwendung für den Begriff Individualität „[…] unter anderem in der Philosophie, Theologie, Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie und Humanbiologie.“

Individualdruck in der Druckbranche

Eine Erweiterung ist längst überfällig, denn im Zeitalter des Prosumers (Kombination aus Produzent und Konsument) ist es jetzt gefragt, Produkte zu individualisieren, seien es Turnschuhe, Marmeladen, Müslis, Handycases oder eben auch individuelle Drucksachen.

„Drucksachen sind doch per se individuell“ mögen Sie denken, schließlich gestaltet doch jeder Printbuyer seine individuellen Botschaften. Soweit richtig. Einigen Marketern ist das aber nicht genug – sie setzen auf zusätzliche Individualität, um besser aufzufallen.

Die bei der Digitaldruckmanufaktur Colour Connection von Hand bedruckten Weihnachtskarten im 5er-Set beinhalten einen Spendenanteil von 5 Euro der für die Umweltorganisationen urgewald und ROBINWOOD gespendet wird. Die verschiedenen grafischen Weihnachtsmotive werden in Handarbeit auf die 4-seitigen Klappkarten im Format DIN A6 gedruckt. Die verwendete Druckfarbe ist wasserbasiert und somit mineralölfrei. Bild: printweb.de

Das will Werbung: Auffallen. Häufig lohnt sich das. Im Meer von Standarddrucksachen gewinnen veredelte, funktionale oder personalisierte Prints viel mehr Aufmerksamkeit. Die Devise: mehr Aufmerksamkeit = mehr Response.

Für viele Kampagnen genügen schon maximal ein Prozent mehr Rückläufer, um die Druck- und Herstellungskosten nicht nur zu amortisieren, sondern ein insgesamt besseres Gesamtergebnis einzufahren. Die Formel lautet: Der Druckpreis ist obsolet, wenn die Responsequoten stimmen.

Anders formuliert: Der Hebel bei der Responsequote ist um ein Vielfaches größer als der Druckpreishebel. Damit ist die Auseinandersetzung mit der Responsequote viel wichtiger als mit der Frage, wie noch mehr Druckkosten gespart werden können. Letztere Frage geht paradoxerweise regelmäßig gerade zu Lasten der Responsequote.

Design und Haptik wirken auf die Responsequote

Schon durch das Design kann viel Individualität zum Ausdruck kommen, egal, in welchem Format oder auf welchem Material gedruckt wird. Doch Drucksachen punkten erst recht in einer Klasse für sich, wenn besonders edle Materialien oder zusätzlich veredelte Papiere und Kartonagen ins Spiel kommen.

Das gilt auch, wenn Druckveredelungen wie Prägungen, Formstanzungen, Glanz- oder Relieflacke und auch besondere Falzungen und Formen gezielt konstruiert werden, um Botschaften und das angestrebte Image signifikant zu verstärken.

Manchmal ist es nur das Format in Kombination mit einer Sonderfalzung, um bei den Empfängern in Erinnerung zu bleiben, wenigstens jedoch für den entschendenden Augenblick mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. Bild und Produktion: printweb.de

Auch hybride Konzepte, z. B. QR-Codes und Augmented-Reality-Funktionen, nehmen starken Einfluss auf die Rückläuferquote gedruckter Kampagnen. Fast immer gilt: Der Mehraufwand für hochwertig konzipierte Drucksachen macht sich weit über die Zusatzkosten hinaus bezahlt.

Richtig spannend wird es für die Empfänger von Print, wenn Design und Veredelung in einem Druckwerk optimal zusammenwirken: Beispielsweise, wenn UV- oder Relieflacke auf einem Werbedruck für hochwertige Armbanduhren durch optisch täuschend echte Wassertropfen pointierten, dass die Schmuckstücke wasserabweisend sind.

Wenn zusätzlich ein individueller Code mit einer Landingpage im Internet verbunden ist, das Druckwerk also mit einer zusätzlichen Call-to-Action-Aufforderung ergänzt wird, sind gedruckte Werbungen häufig unschlagbar, wenn es um die Quote der Rückläufer geht. Häufig geht es genau darum. Kreative Drucksachen sind für den Augenblick der Sichtung emotionaler als digitale Werbebotschaften, was positiv auf die Responsequote wirkt.

Drucksachen in Kombination mit QR- oder Augmented-Reality-Funktionen ermöglichen den Absendern häufig bessere Responsequoten – besonders in Verbindung mit der Dynamik einer eigens eingerichteten Kampagnen-Landingpage. Bild: GPG

Wenn Werbung auf messbare Ergebnisse abzielt, steht vor allem diese Frage im Mittelpunkt kreativer Entscheider: Wie lässt sich die Responsequote konkret verbessern? Professionelle Agenturen orientieren sich bei der Entwicklung einer Kampagne in allen Einzelschritten an dieser Frage.

Botschaften subtil überbringen, Mehrwerte liefern

Die große Kunst erfolgreicher gedruckter Kampagnen ist, die Botschaft gegenüber den Empfängern durch den „gedruckten Rahmen“ zu verstärken – Empfänger der Werbung mit optisch und zum Thema passenden Extras abzuholen und danach mitzunehmen, Mehrwerte zu liefern, die weit über nüchterne Information hinausgehen.

Ein Puzzle mit dem Motiv eines ... Puzzles. "Solche Ideen können im Standarformat, aber auch rund, Oval oder in ganz eigenen Formaten produziert werden", so das Frankfurter Unternehmen Colour Connection. Wetten, dass hier mehr Empfänger zu spielen beginnen als gedacht? Bild: printweb.de

Customer Journey, Customer Experience

Der Klick „von außen“ auf eine Website oder wie in diesem Fall sogar auf eine eigens eingerichtete Landingpage des Werbenden, ist wertvoll – besonders im Vergleich  mit flüchtigen Surfern auf der digitalen Durchreise, die stets auf der Suche nach den nächsten Internetanbietern sind und häufig viel zu schnell wieder im digitalen Nebel verschwinden.

Kreativarchitektur lässt sich nicht automatisieren

Print kann viel mehr sein, als häufig zu sehen. Professionelle Agenturen schöpfen die volle Bandbreite von Print aus und agieren bei der Konzipierung einer Drucksache genauso gründlich wie Architekten. Vergleichbar mit der Konstruktion eines Gebäudes, besteht auch die Architektur einer gelungenen Print-Kampagne aus verschiedenen Komponenten, die ineinandergreifen und untereinander korrespondieren:

  • Funktion und Kommunikationskonzept z. B. für eine Werbekampagne (Code für Landingpage oder andere Call-to-Action-Funktionen wie Rückantwortkarten, Rubbelfeld, Promotioncodes, Gutscheine etc.),
  • Gesamtarchitektur (an die Botschaft angepasste Formate, Stanzungen, funktionelle Veredelungen wie Duftlacke, Rubbelfelder, Perforationen etc.,
  • Kernbotschaft (Zielsetzung, konkrete Angebote, Aussagen, Text etc.),
  • Zusatzfunktionen für die Empfänger wie Kalendarien oder Lineale etc.,
  • Haptisch Extras, wie Lacke, Prägungen, Materialien sowie
  • das Grafik-Design, als Teil der kreativen Gesamtarchitektur.

Die Erlebnistour des Kunden, die derzeit viel zitierte Customer Journey, kann beginnen. Die Auseinandersetzung mit der Planung solcher Gesamtarchitekturen muss niemanden abschrecken. Dass für hochwertig gedruckte Kampagnen kreative Architekten gebraucht werden, die bei der Kreation das große Ganze im Auge behalten, steht außer Frage.

Schauen wir uns einmal an, welcher Aufwand für andere Marketingmaßnahmen betrieben wird, um zu erkennen, warum Qualität und gute Ergebnisse im Marketing im Discountsegment kaum zu haben sind.

Printkampagnen sollen wie Messen funktionieren

Aus den Augen der Empfänger (Kunden) betrachtet, sollen gedruckte Kampagnen oft die gleichen Funktionen wie hochwertige Messeauftritte erfüllen – sie sind meistens auch genauso wichtig. In beiden Fällen wollen Unternehmen beim Adressaten bzw. Besucher glänzen.

Mehr wagen, besser performen: Der silberfarbene Clip hält die beweglichen Teile an einem zentralen Punkt zusammen. Damit die Rückseite auch hübsch anzusehen ist, wurde eine zusätzliche Rückwand gegengeklebt – so wird die nötige Mechanik unsichtbar. Durch das DIN A6-Format der Karte ist ein Versand als Standardbrief für 0,60 Euro möglich. Bild: printweb.de

Bei der Planung für einen Messestand werden häufig jedoch deutlich mehr Ressourcen investiert. Dann wird selbstverständlich ein Konzept entwickelt, ein Thema ermittelt, Unterlagen und Drucksachen produziert, Teams zusammengestellt, Hotels gebucht. Dazu addieren sich die Kosten für die Ausstellungsfläche und den häufig darauf abstimmten Messebau. Ein einheitliches und rundes Erscheinungsbild soll entstehen – sämtliche Elemente sollen untereinander korrespondieren.

Damit der  Messestand perfekt funktioniert, werden Spezialisten und Architekten für Messebau beauftragt. Expertenrat ist hier also gefragt und gewollt.

Unterstellen wir, dass eine Messe gleichviel Besucher anzieht, wie Adressaten im Zuge einer gedruckten Kampagne angeschrieben werden sollen: Dann überlagern sich die Ziele von Druckkampagnen und denen eines Messestandes zum großen Teil. Der erhebliche Vorteil, Kunden auf einer Messe persönlich zu treffen, erklärt jedoch kaum den erheblichen finanziellen und personellen Mehraufwand bei Messeauftritten im Vergleich zu gedruckten Kampagnen.

Messen mit vergleichweise großem finanziellen Aufwand gegenüber anderen Werbekanälen: Im Mittelpunkt dieses Messestandes steht das Produkt – jedes Dachziegelmodell muss wie in natürlichem Licht wirken, wo es letztendlich zum Einsatz kommt. Unterschiedliche Farben, Oberflächen und Reflexionseigenschaften sind bei der Ausleuchtung individuell zu berücksichtigen. Foto: Schmidhuber + Partner. Architekten: Schmidhuber + Partner, München.

Anders ausgedrückt: Die teils erheblichen Investitionen in Messepräsentationen sind meistens gerechtfertigt, nicht aber die vergleichsweise geringen Ausgaben für bestimmte Drucksachen. Selbst wenn erfahrene Kreativ-Architekten besonders hochwertige Drucksachen mit allerhand raffinierten Extras entwickeln würden, blieben die Aufwände dafür selbst dann noch weit hinter denen einer Messepräsentation zurück, obwohl sich die Erfolgsquote sogar erheblich steigern ließe.

Hochwertiges, konzeptionelles Grafikdesign funktioniert wie Architektur

Die Gleichheit der grundsätzlichen Zielsetzung wird selten erkannt, obgleich sich die Absender von gedruckter Werbung auch für ihre gedruckte Kampagne diesen „Messeeffekt“ wünschen. Auch Adressaten von Print sollen das Unternehmen als Ganzes kennenlernen und einen perfekten Gesamteindruck bekommen.

Die Architektur des Druckwerks soll, analog zum Messestand, ein bestimmtes Image transportieren, eine Botschaft prägen und den entscheidenden Kaufimpuls auslösen. Der Vorteil: Im Gegensatz zu Messen werden fast „alle Besucher“ erreicht – sogar sehr persönlich.

Kreativagenturen ziehen diesen Vergleich gelegentlich heran, wenn Kunden den Leistungswert von gedruckten Kampagnen in Frage stellen, da sie schnell an Discountdrucksachen denken und übersehen, dass eine gedruckte Kampagne viel mehr sind als ein nettes Design, nebst Standarddruck. 

Sind digitale Marketingkanäle die bessere Alternative?

Häufig weniger Überzeugungsarbeit müssen solche Agenturen leisten, die sich auf digitales Marketing spezialisiert haben. Dieser Kanal lässt sich gut automatisieren. Die Kunden bekommen exakt und messbar, was sie bestellen: Traffic – nicht weniger aber eben häufig auch nicht mehr.

Wenn Agenturen dann jedoch das Risiko eingehen, keine Verantwortung für die Kernziele ihrer Kunden zu übernehmen, sondern „nur“ Reichweite liefern, fehlen auf Dauer nicht nur nachweisbare Referenzen. Es dürfte zudem schwierig sein, Stammkunden dauerhaft zu binden, auch wenn die Kosten kundenseits zunächst akzeptiert werden.

Eine nicht immer gerechtfertigte Euphorie für digitale Werbeformen wird durch immer neue Trends zusätzlich befeuert. Deshalb sind es häufig die Auftraggeber selber, die digitale Trends nicht immer gründlich genug hinterfragen – und sich ein Stück weit vom Zeitgeist mitreißen lassen. Die Erfolgsquoten im Onlinemarketing werden häufig erst nach einer gewissen Zeit hinterfragt.

Responsequoten oder Online-„Sales“, handfeste Konversionen also, werden häufig weit weniger gründlich genug hinterfragt, wenn der Traffic stimmt. Doch Traffic ist noch kein Umsatz. „Ein Suchmaschinen-Klick hat eben seinen Preis, sei er auch 2,00 Euro oder mehr“, so häufig das Resümee der Budgetverantwortlichen, die solche Budgets pro Kontakt bei gedruckten Werbungen jedoch regelmäßig vereinen würden. 

Zudem trommeln große und mächtige Publisher permanent um die Gunst der Marketer  – wollen sie doch ihren Anteil am verfügbaren Marketingkuchen laufend vergrößern. Ob Social-Media-Dienste, Suchmaschinen oder auch große Affiliateportale: Sie alle fluten das Internet mit ständig neuen digitalen Trends, die längst nicht immer halten, was sie in Aussicht stellen, aber trotzdem ihren Preis haben.

Immer häufiger nutzen Unternehmen das Internet nicht als Netz, sondern auch als Punkt, den die eigenen Kunden ansteuern können, um Dienstleistungen, Preise, Informationen und sonstige Services abzurufen. Agenturen müssen also gründlicher nach den konkreten Zielen von Kampagnen fragen. Nicht immer sind die üblichen Netzwerk- und Onlinemarketing-"Trends" die richtige Wahl. Sehr häufig kann Print seine Stärken ausspielen, wenn den Empfängern eine spezielle Landingpage als Punkt im Netz angeboten wird, ansatt eine große Menge von Traffic auf die eigene Website über SEM zu favorisieren, der meistens ohnehin sehr schlecht performt. Mut zur Lücke, weg vom Trendsettig und gegen den Strom schwimmen, so raten Experten immer häufiger.

Einige Agenturen empfinden es zudem häufig als einfacher, digitale Budgets zu verteilen. Das kostet weniger Aufwand als für gedruckte Werbung, es gibt keine Gefahrenübergänge in puncto Druckvorlagen und Budgets werden kundenseits weniger hinterfragt. Die Lust an digitalen Marketingkonstruktionen junger Agenturen ist also erklärbar, faktisch aber längst nicht immer der richtige Weg.

Professionelle Printkampagnen gleichwertig budgetieren

Professionelle Kreativagenturen definieren sich als Konstrukteure, wenn es um hochwertige Druckkampagnen geht. Als Responseberater übernehmen sie einen Teil der ergebnisorientierten Verantwortung. Topagenturen versetzten sich in die Zielvorstellungen ihrer Kunden und versuchen, jeden Mehraufwand stets vor dem Hintergrund der angestrebten Zielsetzung zu erläutern. Echte Beratung, statt nur Ausführung.

Lassen wir also künftig nicht nur unseren Messestand designen oder eine gewisse Gelassenheit nur bei digitalen Kampagnen walten. Binden wir gedruckte Werbungen gleichwertig in unseren Marketingmix ein und sorgen wir dafür, dass Werbesendungen grundsätzlich wie Messestände funktionieren und so regelmäßig und großzügig budgetiert werden wie Onlinekampagnen.

Print kann mehr Ausdrücke und Emotionen transportieren als digitale Werbung. Haptik, besondere Formen, Materialien und Veredelungselemente sind Teil des Erlebnisses für die Empfänger von Drucksachen. Wer streitet sachlich ab, dass solche Drucksachen im Regelfall vergleichsweise besser peformen als z. B. Suchmaschinenwerbung. Bild: fontblog.de

Hochwertige Agenturen oder Druckdienstleister entwickeln nicht nur zweidimensionale Designs auf Standardpapier. Qualitätsagenturen konstruieren Architekturen, die genau wie Messestände funktionieren, da Materialen, Extras, Formate, Designs und die Botschaften als Einheit entwickelt werden, um dann ebenso wirkungsvoll zu performen.

Expertenrat bei hochwertigen Drucksachen so wichtig wie bei Messeauftritten

Der Vergleich zwischen Drucksachen und Messeständen gilt nicht nur für große Druckprojekte wie Kataloge oder Broschüren – er gilt im Grunde schon bei Visitenkarten, die ähnliche Funktionen erfüllen sollten wie der große Bruder im Marketing, der Messeauftritt.

Auch ein kleines Druckwerk soll Innovation, Nachhaltigkeit, Kreativität, Wertschätzung, Ideenreichtum oder bestimmte Abgrenzungen ausdrücken. Die Kehrseite wäre, und das ist leider häufig der Alltag, dass bei Drucksachen auf diese entscheidenden Attribute verzichtet wird.

Manchmal genügt ein einfaches Design - dann wirkt Print wie eine gewöhnliche Homepage. Drucksachen bieten jedoch ein wesentlich breiteres Gestaltungsspektrum. Aus Formatierungen, guten Gesamtstrategien, durch bestimmte Funktionen, die Haptik, durch Veredelungen und Materialien und ja: Natürlich auch in Bezug auf das grafische Design, können Drucksachen deutlich mehr Emotionen wecken. Emotionen sind bekannterweise der Schlüssel für Kaufentscheidungen. Bild: GPG

Konsequenz: Mehr Power für gedruckte Werbekampagnen

Doch Printbuyer gestalten Drucksachen häufig „schnell“ selber – was häufig unübersehbar ist. Die Wirkung verpufft. Wenn eine gedruckte Kampagne dann nicht performt, war die Ursache dafür häufig gar nicht der Print-Channel im Allgemeinen, sondern fehlende Expertise.

Das Bewusstsein, mit Experten entscheidend erfolgreichere Druckkampagnen durchführen zu können, muss sich am Messebau oder der Durchführung von Onlinekampagnen orientieren:

Do-it-yourselfe liegt im Trend. Aufgaben, die Expertenrat fordern, sollten auch in Expertenhand gelegt werden. Individualdruckerien sind bekannt für exzellenten Service. Was nützt eine Drucksache, die insgesamt 50 Prozent günstiger war, jedoch fünfmal besser hätte wirken und performen können? Der Rat von Experten: Gedruckte Gesamtarchitekturen sind so komplex wie professionelle Messestände. Lassen Sie sich nicht verleiten, "nebenbei" noch zum Kreativen zu werden und "mal eben schnell" ein druckfertiges Design zu erstellen. Suchen Sie Experten, die ihren Preis wert sind. Bild: fotolia.de

Nur da wir gerne surfen, können wir noch längst kein gutes Onlinemarketing ohne Experten durchführen, und nur da wir unseren Dachboden selber isoliert haben, reicht diese Kenntnis nicht, um einen Messestand zu bauen – und, Sie ahnen es schon: Nur da wir ein Grafikprogramm kennen und eine Druckvorlage erstellen könnten, bedeutet auch das nicht, eine erfolgreiche kreative Gesamtarchitektur für eine gedruckte Werbekampagne zu inszenieren.

Printkampagnen liegen im Trend, auch wegen dem Einfluss auf die Rückläuferquote

Wenn wir also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, z. B. eine schnell zusammengeschusterte Discount-Broschüre mit einem professionellen Messestand oder einer laufend optimierten und kostspieligen SEO-Kampagne, sondern Äpfel mit Äpfeln, entpuppt sich Print überraschend häufig als sehr effektive Marketingmethode.

Individualdrucker liefern gewichtige Mehrwerte

Abgesehen von vielen Druckereien, die sich auf günstige Drucksachen spezialisiert haben, haben sich auch Individualdruckereien aus vorgenannten Gründen gut behauptet. Hier finden professionelle Printbuyer, die eine hochwertigen Kampagne durchführen wollen, nicht nur sämtliche technische Möglichkeiten, um ein Druckwerk im Rahmen einer Printkampagne richtig in Szene zu setzen.

Solche Druckdienstleister liefern zudem den so wichtigen Expertenrat aus Zehntausenden von Druckaufträgen gleich mit. Sie stehen ihren Kunden zur Seite – von der Idee bis zum postalischen Versand.

Beispiel Colour Connection

Unternehmen wie die Digitaldruckerei und -manufaktur Colour Connection aus Frankfurt haben sich auf individuelle Drucksachen spezialisiert. Sie zeigen, dass persönliche Beratung und hochwertige Drucksachen bezahlbar sind. Die eingangs erwähnten Kosten für andere Marketing-Kanäle werden für Drucksachen selbst dann nicht fällig, wenn eine absolut zauberhafte und atemberaubende Drucksache mit allen denkbaren Raffinessen entstehen soll.

Mit High-Level-Service zur professionell gedruckten Werbekampagne

Unternehmen wie Frankfurter Colour Connection achten bei der Produktion hochwertiger Drucksachen nicht nur auf absolute Hochwertigkeit bei der Drucksachenerstellung – sie liefern die so wichtige fallbezogene Beratung gleich mit.

Expertise von versierten Grafikdesignern und erfahrenen Druckexperten zahlt sich aus und ist häufig für überschaubare Preise zu haben. Kreative und erfahrene Experten kosten im Regelfall weit weniger als professionell entwickelte Druckerzeugnisse durch entsprechende Extras schließlich erwirtschaften. Bild: fotolia

Das hilft nicht nur Fehler zu vermeiden. Ideen von Kunden werden optimiert und Agenturen können jederzeit auf einen kompetenten Ansprechpartner zurückgreifen. Marketingverantwortliche können in jeder Projektphase Ideen einholen, erhalten Anregungen, Materialmuster, wichtige Tipps und technisch belastbare Informationen.

Der Unterschied zwischen Standarddrucksachen mit Standardservices und Individualdrucksachen mit ebenso individuellem Service ist spürbar – und er ist immer dann auch relevant, wenn Printkampagnen funktionieren sollen.

Kreative Gesamtarchitektur zu fairen Preisen

Dass sich Fachbetriebe wie Colour Connection gerade auch als Architekten besonderer Druckprojekte verstehen, wird dort auch an den umfassend online zusammengetragenen Projektsammlungen raffiniert veredelter und innovativer Drucksachen deutlich.

Geschäftsführer Ralph Hadem zeigt dort seit Jahren verschiedene selbst druckgeführte Projekte und erklärt sie (nebst anschaulichen Bildern im Ideen-Blog), um zu zeigen, wie viel mehr als häufig zu sehen Print sein kann, wenn die Gestaltungsspielräume auch genutzt werden. Hunderte gedruckte Referenzen liefern Anregungen und Inspiration – sie zeigen, was technisch möglich ist bzw. was bereits ermöglicht wurde.

„Jeder Druckauftrag ist anders. Jedes Anliegen ist individuell. Wir nehmen Rücksicht auf diese Individualität unserer Kunden. Unser Markenkern setzt sich aus sehr individueller und persönlicher Beratung, bedingungsloser Qualität und Zuverlässigkeit zusammen“, erklärt Geschäftsführer Ralph Hadem und fasst stellvertretend für dieses Branchensegment zusammen, welche Vorteile Printbuyer bei Individualdruckern definitiv erwarten können.

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